MDMA

Ein Rave mit Freud

 

Methylendioxymethamphetamin (kurz MDMA) ist die am meisten genutzte illegale Partydroge. Erfahrt in diesem Artikel, was es mit MDMA auf sich hat und warum sie erst durch ihr großes psychotherapeutisches Potential bekannt und weit verbreitet wurde.

Die Geschichte von MDMA (3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin) begann bereits 1912 bei dem großen deutschen Pharma- und Chemiekonzern Merck, genauer bei dem Chemiker Anton Köllisch, der zu der Zeit auf der Suche nach Hämostatika, blutstillenden Medikamenten war. Merck patentierte den neu entdeckten Stoff, der damals noch nicht den Namen MDMA trug [1]. 1927 wurde bei dem Chemiekonzern weiter an diesem Stoff geforscht, diese Forschungen wurden aber alsbald wieder eingestellt, mit dem Vermerk, dass man die Substanz „im Auge behalten“ sollte [2]. Erst 1937 wurde dem bisher als Methylsafrylamin bekannten Stoff der Name MDMA gegeben[3]. 1976 wurde der Stoff von Alexander Shulgin, der duch die systematische Entwicklung von synthetischen Halluzinogenen bekannt wurde, wiederentdeckt [4], welcher mit seinen Kollegen nicht nur die Mindestmenge für gewünschte subjektive Effekte herausfand [5,6], sondern auch als erster dokumentierte, dass MDMA den emotionalen Status des Menschen in einer derart einzigartigen Art und Weise beeinflusste [6], ohne jedoch physiologische Funktionen oder die Wahrnehmung sonderlich negativ zu beeinträchtigen [7,8,9] Erste Versuche in der MDMA unterstützten Psychotherapie gab es in den späten 1970ern, nachdem Shulgin den Stoff Leo Zeff, einem Psychotherapeuten, vorstellte. Damals wurden bereits die verstärkten Gefühle der Nähe zu Anderen, erhöhtes Wohlbefinden und die durch MDMA verursachte Einfühlsamkeit [10,11,12] genutzt, um in Einzel- oder Gruppentherapie verschiedene psychische Erkrankungen wie z.B. moderate Depressionen oder Angstgefühle zu therapieren [11,13,14,15]. Obwohl zu dieser Zeit keine klinischen Studien in Hinblick auf Sicherheit und Wirksamkeit durchgeführt wurden [11], decken sich die von Shulgin gewonnenen Erkenntnisse mit denen der aktuellen Forschung.

In den frühen 80er Jahren begannen immer mehr Menschen, MDMA ausserhalb eines therapeutischen Kontexts zu nutzen, als dieses unter dem Namen Ecstasy angeboten wurde [16]. Interessant ist daran, dass diese erste Welle der MDMA-Nutzung nicht nur in der Clubszene, sondern auch in selbsterforschenden oder spirituellen Kontexten aufkam [17,18] – ein Trend, der sich bis heute hält. So nutzen laut dem UN Drugreport von 2011 weltweit 11-28 Millionen Konsumenten zwischen 15 und 64 Jahren MDMA [20], respektive laut dem EU Drugreport von 2018 2,6 Millionen Konsumenten in Europa MDMA [21].

Nachdem MDMA 1986, unter dem Druck der USA, von der UN in den Anhang 1 der Konvention über psychotrope Substanzen aufgenommen wurde, folgte Deutschland und nahm die Substanz mit der zweiten Betäubungsmittelrechts-Änderungsverordnung in die Anlage I des deutschen Betäubungsmittelgesetzes auf [19]. Nach dieser Aufnahme ist MDMA weder verkehrs- noch verschreibungsfähig, demnach kommt es auch nicht mehr für den legalen Arzneimittelverkehr in Frage. Was das für die Erkenntnisse in der MDMA-unterstützten Psychotherapie bedeutet, könnt ihr Euch bestimmt selber ausmalen.

Grundlegende Chemie

MDMA_png

[Abbildung 1: Struktur von MDMA und anderen, strukturell ähnlichen, Phenethylaminen.]

MDMA gehört zu den ringsubstituierten Phenethylaminen, genauer zu den Methylendioxyamphetaminen (in dieser Gruppe finden sich Stoffe wie MDA, MDE). Es ist in seiner Struktur den Amphetaminen und Meskalin ähnlich, hat aber andere, einzigartige Wirkungen. Aufgrund dieser Einzigartigkeit im Bezug auf die Wirkungen, wird u.a. von Shulgin gefordert, MDMA nicht weiter zu den Amphetaminen zu zählen, sondern als eigenständige Substanz zu betrachten.[4]

MDMA ist ein Molekül mit zwei „gespiegelten“, enantiomeren, Formen: R-MDMA und S-MDMA, die obgleich ihrer Ähnlichkeit unterschiedliche Eigenschaften haben. „R“ und „S“ sind in der Chemie eine Art Marker um die Enantiomere zu unterscheiden. So zeigte sich eine allgemein höhere Potenz bei S-MDMA [5,22]. In Versuchen mit Nagern [23,24] und Affen [25-29] zeigte sich, dass die beiden Formen neben den unterschiedlichen Effekten auch synergische Effekte geben kann. Im Vergleich mit S-MDMA scheint R-MDMA halluzinogene Wirkungen zu zeigen.[30]. Die S-Form bewirkte in Versuchen mit Nagern [31] und Primaten [25] einen erhöhten Dopamin- und Serotoninspiegel. In der Anwendung von MDMA wird in der Regel eine ausgewogene Mischung beider Formen benutzt, die auch Racemat genannt wird.Abbau png

[Abbildung 2: Vereinfachte Skizze der zum Abbau von MDMA verantwortlichen Enzyme bei Ratten (grün) und Menschen (rot).]

Eine weitere Besonderheit des Stoffes ist, dass, bedingt durch Unterschiede in der Pharmakologie, ein Skalieren der Ergebnisse aus Tierversuchen auf den Menschen kaum möglich ist. So wären die Dosen, die beispielsweise Primaten oder Nagern gegeben wurden, auf den Menschen übertragen, viel zu hoch. So sind nur Dosen, die im Tierversuch zwischen 1-5mg/kg (mg pro kg Körpergewicht) lagen, für die menschliche Forschung relevant. Diese Problematiken haben Mitte der 2000er Jahre dafür gesorgt, dass sich eine nichtlineare Pharmakologie etablierte [32-34].

PharmakologieSynapsepng

[Abbildung 3: Die drei Wirkungen von MDMA auf die Monoamine Serotonin, Dopamin und Noradrenalin.]

MDMA ist ein dreifacher Monoamin-Wiederaufnahme-Hemmer, es hemmt im Körper die Wiederaufnahme von Serotonin, Dopamin und Noradrenalin – Botenstoffen im Gehirn. Stoffe, die diese Eigenschaft teilen, haben gezeigt, dass sie großes anti-depressives Potential bei einer ausreichenden Sicherheit haben [35,36]

Diese Wirkweise ähnelt der Wirkung von trizyklischen Antidepressiva, es wird also die Wiederaufnahme der drei oben genannten Stoffe in die Nervenzellen des Gehirns gehemmt, was zur Folge hat, dass diese Botenstoffe vermehrt zur Verfügung stehen und so, im Fall der Antidepressiva, den typischen Mangel dieser ausgleichen (siehe Abb.3). Gleichzeitig verursacht MDMA eine Transporter-bedingte Ausschüttung (durch blockierung dieser) der drei genannten Monoamine (siehe Abb. 3), was zusätzlich zu einer erhöhten Verfügbarkeit dieser führt [37-39]. Zu guter Letzt verlängert MDMA das Vorkommen von Serotonin, Dopamin und Noradrenalin im synaptischen Spalt indem es das Enzym Monoaminooxidase (MAO) hemmt, was sonst diese Stoffe spalten würde (siehe Abb.3) [40]. Diese drei Mechanismen sorgen also dafür, dass die Menge und die Dauer dieser drei Monoamine im Gehirn signifikant erhöht wird und damit die unten im Text genannten subjektiven und physiologischen Effekte zur Folge hat. Diese Effekte werden aber durch MDMA selbst limitiert und geregelt, indem es die Wirkung von Typtophanhydroxylase, einem Protein, was essentiell für die körpereigene Produktion von Serotonin ist, hemmt und somit verhindert, dass zusätzliches Serotonin produziert und ausgeschüttet wird [41-43]. dieser Effekt ist reversibel, normalisiert sich also nach einiger Zeit wieder [44].

Genau wie MDMA steigern trizyklische und viele der anderen aktuellen Antidepressiva den Ausstoß von Noradrenalin. Studien mit Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmern und dem Adrenorezeptor-Hemmer Doxasozin mit MDMA lassen darauf schließen, dass Noradrenalin eine Rolle bei den Effekten von MDMA auf den Blutdruck, die Stimmungsaufhellung und die Erregung [45,46], nicht aber auf die entaktogenen, also die emotionalen, und empathogenen, pro-sozialen, Wirkungen spielt [46-49].

Wirkungen auf den Menschen:

MDMA hat eine Vielzahl unterschiedlicher Wirkungen, welche ca. 30 Minuten nach oraler Einnahme auftreten [7,50,51], ihren Höhepunkt nach 75-120 Minuten [8,52,53] erreichen und ca. 3-6 Stunden andauern [9,53]. Die ersten Effekte nach der Aufnahme wurden von Probanden als beunruhigend, puls- und blutdrucksteigernd beschrieben [54], die dann innerhalb einer Stunde durch positive Effekte teilweise abgelöst werden [7,52,53].Aus Gründen der Übersicht haben wir die Effekte grob in Kategorien eingeteilt.

Wahrnehmung:

MDMA verursacht leichte Änderungen in der auditiven und visuellen Wahrnehmung, so verändert sich beispielsweise die Wahrnehmung von Helligkeit und Farbe, Geräusche scheinen näher oder weiter entfernt zu sein und es zeigen sich einfache visuelle Störungen [7,50,52,53]. Probanden erfuhren zusätzlich eine veränderte Zeitwahrnehmung zusammen mit einer Änderung der Bedeutung allgemeiner Wahrnehmungen [9]. Zudem kam es bei einigen Versuchsteilnehmern zu „unüblichen Sichtweisen“ und sensorischen Täuschungen, allerdings im Bewusstsein, dass diese von den normalen Sichtweisen abweichen. Diese Effekte verschwanden allerdings nach einigen Stunden wieder [53]. Es zeigte sich auch, dass MDMA einen Einblick in die eigenen Erfahrungen der Probanden ermöglicht, was schlussfolgern lässt, dass MDMA Veränderungen der Selbstwahrnehmung und der Kontrolle über eigene Erfahrungen bewirkt [8,53]. Dies könnte in der MDMA-unterstützen Psychotherapie von Nutzen sein. Diese Wahrnehmungsveränderungen wurden durch Versuche mit 5-HT2-A-Antagonisten auf eine direkte oder indirekte Beeinflussung dieser zurückgeführt, da dieser Antagonist die Wahrnehmung wieder normalisierte bzw. diese Effekte stark verminderte [55]. Eine Mögliche Erklärung für diese Auswirkungen ist, dass MDMA an diesen Serotoninrezeptoren für eine Ausschüttung von Oxytocin sorgt [56], welche Rolle dieses in diesem Kontext spielt ist allerding nicht ganz geklärt [57].

Emotionale Wirkungen:

MDMA erhöht, abhängig von der Dosierung [7,53,58,59], sowohl die Stimmung als auch die Ängstlichkeit [7,8,52,53]. Studienteilnehmer berichteten von Euphorie, emotionaler Kraft und von positiver Stimmung [7,8,52,53], überraschenderweise sogar von einer positiven Beeinflussung der Stimmung bei einer, recht geringen Menge, von 25mg MDMA [61]. Allerdings wurde auch von generellen Angstgefühlen, Angst vor Kontrollverlust und dem Gefühl rasender und blockierter Gedanken berichtet [7-9,51-53]. Es ist ungeklärt, ob diese Steigerungen der postiven und negativen Emotionen gleichzeitig oder nacheinander auftreten, obwohl Studien zeigen, dass die Spitzen negativer Stimmung denen positiver vorausgehen [8,62]. Erwähnenswert ist auch, dass eine 2. Dosis MDMA diese negativen Effekte, vermutlich durch Toleranzbildung, nicht verstärkt [63,64].

Wir gehen auf diese Effekte aber zu diesem Zeitpunkt nicht genauer ein, da sie elementarer Bestandteil unseres weiterführenden Artikels über das therapeutische Nutzen von MDMA sind.

Soziale Wirkungen:

Da seit den 2010er Jahren vermehrt die prosozialen Effekte von MDMA erforscht wurden [60,65-67], fanden Forscher unter anderem heraus, dass durch eine Gabe das Erkennen von glücklichen Gesichtern erleichtert, das Erkennen von schlechter Stimmung [68] und ängstlichen, nicht aber wütenden Gesichtern erschwert [69-71]. Dies ist ist auf eine verminderte Aktivität der Amygdala – einer Hirnregion, die für Emotionen und Angst zuständig ist – [70,71,72] und einer Steigerung der Aktivität im präfrontalen Cortex – einer anderen Hirnregion, die unter anderem für die emotionale Bewertung zuständig ist [69-71] – die MDMA auslöst, zurückzuführen. MDMA verändert somit die Verarbeitung von emotionalen Gesichtern – auf die Wahrnehmung neutrale Gesichter hat MDMA keinen Einfluss [68] – im Gehirn, die allerdings einen klaren sozialen Bezug haben müssen [66]. Durch diese Vorgänge im Hirn ist es wenig verwunderlich, dass Probanden nach der Einahme von MDMA von erhöhter verbaler Kommunikation, Freundlichkeit und Nähe berichteten [9] und sich Probanden eher zu sozialen als zu unsozialen Aktivitäten hingezogen fühlten [73]. Geringe Dosen von 0,75mg/kg verminderten ausserdem die Auswirkungen sozialer Ablehnung auf Stimmung und Selbstbewusstsein, sogar stärker als höhere Dosen von 1,5mg/kg[74].

Forschungen zeigen, dass diese sozialen, teilweise angstlösenden Effekte durch die Ausschüttung der Monoamine zurückzuführen sind [25,75-78]. Eine Veränderung an einem Oxytocinrezeptor-Gen (MDMA sorgt für eine erhöhte Oxytocinausschüttung) kann auch Einfluss auf die prosozialen Effekte haben, bedarf aber weiterer Forschung [82]. Im speziellen Fall von Serotonin [79], haben diese Auswirkungen ihren Grund in einer Wirkung auf 5HT2A-, einer Art von Serotonin-Rezeptoren im Gehirn [55,80,81].

Die Rolle der Serotoninauschüttung durch MDMA in Hinblick auf psychotherapeutische Potentiale muss weiter erforscht werden, da diese Ausschüttung zumindest teilweise in die prosozialen Effekte involviert ist, die für die Psychotherapie relevant sind [79]. Darauf werden wir aber detaillierter im Artikel über das therapeutische Potential von MDMA eingehen.

Neurotoxische Wirkungen:

Dadurch, dass in Tierversuchen herausgefunden wurde, dass wiederholte oder hohe Dosen von MDMA die Axone (Fortsätze der Nervenzellen, die zur Weitergabe der Informationen im Gehirn verantwortlich sind) von serotonergischen Nervenzellen beschädigen, begannen Forscher damit, dies beim Menschen zu erforschen [83-86]. Die in diesen Versuchen benutzen Dosen waren allerdings, auf den Menschen übertragen, unrealistisch hoch [32,98,99]. Anfängliche Studien hatten mit methodischen [87,88] Fehlern zu kämpfen und auch aktuelle, validere Studien zeigen unterschiedliche Ergebnisse. So fanden verschiedene Studien keinerlei [89], einen leichten [90] und einen signifikanten [91] Zusammenhang zwischen MDMA-Konsumenten und Schäden an Serotonintransportern, wobei letztere Studie zusätzlich eine leicht geringere Dichte an 5HT2A-Rezeptoren, sowohl bei Ecstasy- als auch halluzinogenpreferierenden Gruppen, fand. Bei Gruppen, die wenig bis moderat viel MDMA konsumierten fand sich dieser Rückgang nicht [92] und auch bei drei Studien mit Teilnehmern mit starkem MDMA-Konsum fand nur eine Studie eine Änderung der Rezeptordichte [93-95].

Eine systematische Studie, die andere Studien auf Unterschiede zwischen MDMA-Nutzern, die bisher 100 oder weniger Konsumeinheiten genommen haben, und Kontrollgruppen fand keinen Zusammenhang zwischen MDMA-Konsum und Zeichen von strukturellen oder funktionalen Änderungen im Gehirn [96]. Obwohl geglaubt wurde, dass MDMA zu Schlafstörungen führt, fand man in Versuchen mit starken Konsumenten keine Unterschiede zur Kontrollgruppe [97].

Auswirkungen auf Temperatur- und Flüssigkeitshaushalt sowie auf das Herz-Kreislaufsystem:

Eine weitere Wirkung von MDMA auf den menschlichen Körper ist die Erhöhung der Körpertemperatur. Fallberichte aus einem Nachtclub haben mögliche Verbindungen gezeigt [104] und Studien belegen, dass MDMA in die thermoregulatorischen Prozesse des Menschen eingreift [105-108]. Diese thermoregulatorischen Effekte sind allerdings von Dosis [107] und zusätzlichen Faktoren wie „Menschengedränge“ und starken sozialen Interaktionen, körperlicher Verausgabung, zu geringer Flüssigkeitsaufnahme [109] und Schilddrüsen-Fehlfunktionen [110,111] abhängig, ohne diese zusätzlichen Faktoren wird kaum von schwerwiegenden Störungen des Temperaturhaushalts gesprochen.

Durch die oben genannte Erhöhung der Körpertemperatur, und dem MDMA-induzierten Bewegungsdrang, respektive dem Konsum auf Raves oder in Clubs, besteht bei MDMA die Gefahr der Dehydrierung. In Umfragen wurde dieses Symptom von 85% der Teilnehmer genannt [115]. Die Schlussfolgerung daraus wäre, ausreichend zu trinken. Dabei besteht allerdings die Gefahr einer Hyponatriämie (eine Elektrolytstörung) durch eine hohe AVP(Arginin-Vasopressin)-Konzentration, die zu einer verstärkten Rückgewinnung von Wasser aus dem Harn führt [100]. Die hohe AVP-Konzentrationen lassen sich durch eine Synergie aus pharmakologischem Effekt von MDMA und eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme erklären, da zusätzlich zu der MDMA-induzierten AVP-Ausschüttung zusätzlich eine durch übermäßiges Trinken ausgelöste AVP-Erhöhung stattfindet [101]. Eine bediseitig vernünftige Flüssigkeitszufuhr ist für den Konsumenten allerdings recht schwierig, da MDMA die Wahrnehmung von Durst verändert und das Urteilsvermögen beeinträchtigt [102]. Diese Ausschüttung von AVP in Kombination mit dem o.g. Clubsetting und einem exessiven Wasserkonsum, ohne jedoch die Elektrolyte zu ersetzen, führt zu dieser Störung im Flüssigkeits-/Elektrolythaushalt [103]. Es ist also wichtig, für ausreichende – aber auch nicht exessive – Flüssigkeitszufuhr zu sorgen und es kann auch nicht schaden, dem Körper zusätzliche Elekrtrolyte zuzuführen.

Wie andere Sympathomimetika, Stoffe, die die Wirkung von Adrenorezeptoren, also den Rezeptoren, die auf Adrenalin und Noradrenalin ansprechen, imitieren, auch, erhöht MDMA den Blutdruck, die Herzfrequenz und erweitert die Atemwege, was zu zusätzlichen Gefahren und Komplikationen führen [112-114]. So z.B. zu Schlaganfällen, Blutgerinnseln [116] oder Hirnblutungen. Bei letzterem lag es aber an schon bestehenden arteriovenösen Missbildungen [118,119]. Auch hier spielt wieder das AVP eine Rolle, so wird es in einigen Studien als starkes Anzeichen für den Tod bei chronischem und akutem Herzversagen genannt und ist ein Faktor für eine Erhöhung des Blutdrucks [120]. Wie auch bei Amphetaminen kann es zu einem erhöhten Puls und Blutdruck kommen, was zu Herzrhythmusstörungen und Infarkten führen kann [121,122]. Studien bei Ecstasynutzern zeigten, dass es erst bei Nutzern, die in ihrem Leben durschnittlich 900 Tabletten konsumierten, zu kardialen Abnormalitäten kam [123]. Es zeigt sich also, dass MDMA ein deutliches Gefahrenpotential für Konsumenten mit bestehenden Problemen des Herz-Kreislauf-Systems ist, gesunde Nutzer können diese Effekte sehr gut tolerieren [50-53,69,124] und erfahren Symptome, die denen moderaten Sports ähneln [125].

Erfahrt im nächsten Artikel alles über das therapeutische Potential von MDMA.

Vergesst bitte nicht: Der Besitz und Handel von MDMA ist in Deutschland nicht erlaubt und unterliegt dem BtMG Anlage 1.
Die hier von uns dargestellten Informationen dienen allein dem Zweck der Bildung. Wir ermuntern weder zur Verletzung der Gesetze, noch zur Einnahme illegaler und legaler bewusstseinsverändernder Substanzen , sondern raten ausdrücklich davon ab. Der Gebrauch psychoaktiver Wirkstoffe kann gefährlich sein. Wir garantieren nicht die Unschädlichkeit der dargestellten Stoffe und Substanzen.
Wir bitten Euch, die eigene Gesundheit nicht außer Acht zu lassen und die jeweils gültigen Gesetze einzuhalten.

Quellenangaben:
[1]Freudenmann, R.W., F. Oxler, and S. Bernschneider-Reif, The origin of MDMA (ecstasy) revisited: the true story reconstructed from the original documents. Addiction, 2006.
[2]Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Drugcom: Topthema: Ecstasy (MDMA) – eine Geschichte mit Umwegen http://www.drugcom.de/topthema/april-2011-ecstasy-eine-geschichte-mit-umwegen/
[3] W. E. Ehrich, E. B. Krumbhaar: An article contributed to an anniversary volume in honor of doctor joseph hersey pratt: The effects of large doses of benzedrine sulphate on the albino rat: functional and tissue changes. In: Annals of Internal Medicine. 10, 1937, S.1874. doi:10.7326/0003-4819-10-12-1874.
[4]Shulgin, A. and A. Shulgin, Pihkal: A Chemical Love Story. 1st ed. 1991, Berkeley, CA: Transform Press. 1-978.
[5]Anderson, G.M.d., et al., Absolute configuration and psychotomimetic activity. NIDA Res Monogr, 1978. 22: p.8-15.
[6]Shulgin, A.T. and D.E. Nichols, Characterization of three new psychotomimetics, in The Pharmacology of Hallucinogens, R.C. Stillman and R.E. Willette, Editors. 1978, Pergamon: New York.
[7]Cami, J., et al., Human pharmacology of 3,4-methylenedioxymethamphetamine („ecstasy“): psychomotor performance and subjective effects. J Clin Psychopharmacol, 2000. 20(4): p. 455-66.
[8]Tancer, M. and C.E. Johanson, Reinforcing, subjective, and physiological effects of MDMA in humans: a comparison with d-amphetamine and mCPP. Drug Alcohol Depend, 2003. 72(1): p. 33-44.
[9]Vollenweider, F.X., et al., Psychological and cardiovascular effects and short-term sequelae of MDMA („ecstasy“) in MDMA-naive healthy volunteers. Neuropsychopharmacology, 1998. 19(4): p. 241-51.
[10]Adamson, S., Through the gateway of the heart: Accounts of experiences With MDMA and other empathogenic substances. 1985, San Francisco CA: Four Trees Publications.
[11]Grinspoon, L. and J.B. Bakalar, Can drugs be used to enhance the psychotherapeutic process? Am J Psychother, 1986. 40(3): p. 393-404.
[12]Nichols, D.E., Differences between the mechanism of action of MDMA, MBDB, and the classic hallucinogens. Identification of a new therapeutic class: entactogens. J Psychoactive Drugs, 1986. 18(4): p. 305-13.
[13]Greer, G. and R.J. Strassman, Information on „Ecstasy“. Am J Psychiatry, 1985. 142(11): p. 1391.
[14]Greer, G.R. and R. Tolbert, A method of conducting therapeutic sessions with MDMA. J Psychoactive Drugs, 1998. 30(4): p. 371-379.
[15]Metzner, R. and S. Adamson, Using MDMA in healing, psychotherapy and spiritual practice, in Ecstasy, A Complete Guide: A Comprehensive Look at the Risks and Benefits of MDMA., J. Holland, Editor. 2001, Inner Traditions: Rochester VT. p. 182-207.
[16]Beck, J. and M. Rosenbaum, In Pursuit of Ecstasy: The MDMA Experience. 1994, Albany, NY: SUNY Press.
[17]Sumnall, H.R., J.C. Cole, and L. Jerome, The varieties of ecstatic experience: an exploration of the subjective experiences of ecstasy. J Psychopharmacol, 2006. 20(5): p. 670-82.
[18]Carlson, R.G., et al., MDMA/Ecstasy use among young people in Ohio: perceived risk and barriers to intervention. J Psychoactive Drugs, 2004. 36(2): p. 181-9.
[19] Zweite Betäubungsmittelrechts-Änderungsverordnung vom 23. Juli 1986, einsehbar bei Eve & Rave: http://www.eve-rave.net/download.sp?file=aendver2
[20]UNDOC. World Drug Report. New York, NY: United Nations Office on Drugs and Crime. 2011.
[21]Europäischer Drogenbreicht – Trends und Entwicklungen 2018, http://www.emcdda.europa.eu/system/files/publications/8585/20181816_TDAT18001DEN_PDF.pdf
[22]Shulgin, A.T., The background and chemistry of MDMA. J Psychoactive Drugs, 1986. 18(4): p. 291-304.
[23]Fantegrossi, W.E., et al., Discriminative stimulus effects of 3,4-methylenedioxymethamphetamine and its enantiomers in mice: pharmacokinetic considerations. J Pharmacol Exp Ther, 2009. 329(3): p. 1006-15.
[24]Yarosh, H.L., et al., MDMA-like behavioral effects of N-substituted piperazines in the mouse. Pharmacol Biochem Behav, 2007. 88(1): p. 18-27.
[25]Murnane, K.S., et al., Endocrine and neurochemical effects of 3,4-methylenedioxymethamphetamine and its stereoisomers in rhesus monkeys. J Pharmacol Exp Ther, 2010. 334(2): p. 642-50.
[26]Fantegrossi, W.E., et al., 3,4-Methylenedioxymethamphetamine (MDMA, „ecstasy“) and its stereoisomers as reinforcers in rhesus monkeys: serotonergic involvement. Psychopharmacology (Berl), 2002. 161(4): p. 356-64.
[27]Fantegrossi, W.E., et al., Role of dopamine transporters in the behavioral effects of 3,4-methylenedioxymethamphetamine (MDMA) in nonhuman primates. Psychopharmacology (Berl), 2009.
[28]McClung, J., W. Fantegrossi, and L.L. Howell, Reinstatement of extinguished amphetamine self-administration by 3,4-methylenedioxymethamphetamine (MDMA) and its enantiomers in rhesus monkeys. Psychopharmacology (Berl), 2010. 210(1): p. 75-83.
[29]Murnane, K.S., et al., The neuropharmacology of prolactin secretion elicited by 3,4-methylenedioxymethamphetamine („ecstasy“): a concurrent microdialysis and plasma analysis study. Horm Behav, 2012. 61(2): p. 181-90.
[30]Spitzer, M., et al., Enantio-selective cognitive and brain activation effects of N-ethyl-3,4-methylenedioxyamphetamine in humans. Neuropharmacology, 2001. 41(2): p. 263-71.
[31]Acquas, E., et al., Differential effects of intravenous R,S-(+/-)-3,4-methylenedioxymethamphetamine (MDMA, Ecstasy) and its S(+)- and R(-)-enantiomers on dopamine transmission and extracellular signal regulated kinase phosphorylation (pERK) in the rat nucleus accumbens shell and core. J Neurochem, 2007. 102(1): p. 121-32.
[32]Baumann, M.H., et al., Effects of dose and route of administration on pharmacokinetics of (+ or -)-3,4-methylenedioxymethamphetamine in the rat. Drug Metab Dispos, 2009. 37(11): p. 2163-70.
[33]Mechan, A., et al., Pharmacokinetic profile of single and repeated oral doses of MDMA in squirrel monkeys: relationship to lasting effects on brain serotonin neurons. Neuropsychopharmacology, 2006. 31(2): p. 339-50.
[34]Wang, X., et al., (+/-)-3,4-Methylenedioxymethamphetamine administration to rats does not decrease levels of the serotonin transporter protein or alter its distribution between endosomes and the plasma membrane. J Pharmacol Exp Ther, 2005. 314(3): p. 1002-12.
[35]Marks, D.M., C.U. Pae, and A.A. Patkar, Triple reuptake inhibitors: a premise and promise. Psychiatry Investig, 2008. 5(3): p. 142-7.
[36]Millan, M.J., Dual- and triple-acting agents for treating core and co-morbid symptoms of major depression: novel concepts, new drugs. Neurotherapeutics, 2009. 6(1): p. 53-77.
[37]Rudnick, G. and S.C. Wall, The molecular mechanism of „ecstasy“ [3,4-methylenedioxy-methamphetamine (MDMA)]: serotonin transporters are targets for MDMA-induced serotonin release. Proc Natl Acad Sci U S A, 1992. 89(5): p. 1817-21.
[38]Johnson, M.P., A.J. Hoffman, and D.E. Nichols, Effects of the enantiomers of MDA,MDMA and related analogues on [3H]serotonin and [3H]dopamine release from superfused rat brain slices. Eur J Pharmacol, 1986. 132(2-3): p. 269-76.
[39]Cole, J.C. and H.R. Sumnall, The pre-clinical behavioural pharmacology of 3,4-methylenedioxymethamphetamine (MDMA). Neurosci Biobehav Rev, 2003. 27(3): p.199-217.
[40]Leonardi, E.T. and E.C. Azmitia, MDMA (ecstasy) inhibition of MAO type A and type B: comparisons with fenfluramine and fluoxetine (Prozac). Neuropsychopharmacology, 1994. 10(4): p. 231-8.
[41]Bonkale, W.L. and M.C. Austin, 3,4-Methylenedioxymethamphetamine induces differential regulation of tryptophan hydroxylase 2 protein and mRNA levels in the rat dorsal raphe nucleus. Neuroscience, 2008. 155(1): p. 270-6.
[42]Schenk, S., et al., Effects of repeated exposure to MDMA on 5HT1a autoreceptor function: behavioral and neurochemical responses to 8-OHDPAT. Psychopharmacology (Berl), 2013. 227(2): p. 355-61.
[43]Hysek, C.M., et al., MDMA enhances emotional empathy and prosocial behavior. Soc Cogn Affect Neurosci, 2014. 9(11): p. 1645-52.
[44]Adori, C., et al., Recovery and aging of serotonergic fibers after single and intermittent MDMA treatment in Dark Agouti rat. J Comp Neurol, 2011. 519(12): p. 2353-78.
[45]Hysek, C.M. and M.E. Liechti, Effects of MDMA alone and after pretreatment with reboxetine, duloxetine, clonidine, carvedilol, and doxazosin on pupillary light reflex. Psychopharmacology (Berl), 2012. 224(3): p. 363-76.
[46]Hysek, C.M., et al., The norepinephrine transporter inhibitor reboxetine reduces stimulant effects of MDMA („ecstasy“) in humans. Clin Pharmacol Ther, 2011. 90(2): p. 246-55.
[47]Hysek, C.M., et al., Effects of the alpha(2)-adrenergic agonist clonidine on the pharmacodynamics and pharmacokinetics of 3,4-methylenedioxymethamphetamine in healthy volunteers. J Pharmacol Exp Ther, 2012. 340(2): p. 286-94.
[48]Hysek, C.M., et al., Duloxetine inhibits effects of MDMA („ecstasy“) in vitro and in humans in a randomized placebo-controlled laboratory study. PLoS One, 2012. 7(5): p. e36476.
[49]Simmler, L.D., C.M. Hysek, and M.E. Liechti, Sex differences in the effects of MDMA (ecstasy) on plasma copeptin in healthy subjects. J Clin Endocrinol Metab, 2011. 96(9): p. 2844-50.
[50]Kolbrich, E.A., et al., Physiological and subjective responses to controlled oral 3,4- methylenedioxymethamphetamine administration. J Clin Psychopharmacol, 2008. 28(4): p. 432-40.
[51]Mas, M., et al., Cardiovascular and neuroendocrine effects and pharmacokinetics of 3, 4-methylenedioxymethamphetamine in humans. J Pharmacol Exp Ther, 1999. 290(1): p. 136-45.
[52]Liechti, M.E., A. Gamma, and F.X. Vollenweider, Gender differences in the subjective effects of MDMA. Psychopharmacology (Berl), 2001. 154(2): p. 161-8.
[53]Harris, D.S., et al., Subjective and hormonal effects of 3,4- methylenedioxymethamphetamine (MDMA) in humans. Psychopharmacology (Berl), 2002. 162(4): p. 396-405.
[54]Hahn, I.-H. MDMA Toxicity. Medscape, 2015.
[55]Liechti, M.E., et al., Psychological and physiological effects of MDMA („Ecstasy“) after pretreatment with the 5-HT(2) antagonist ketanserin in healthy humans. Neuropsychopharmacology, 2000. 23(4): p. 396-404.
[56]Dumont, G.J., et al., Increased oxytocin concentrations and prosocial feelings in humans after ecstasy (3,4-methylenedioxymethamphetamine) administration. Soc Neurosci, 2009. 4(4): p. 359-66.
[57]Carhart-Harris, R.L., et al., The effect of acutely administered MDMA on subjective and BOLD-fMRI responses to favourite and worst autobiographical memories. Int J Neuropsychopharmacol, 2014. 17(4): p. 527-40.
[58]Hasler, F., et al., Investigation of serotonin-1A receptor function in the human psychopharmacology of MDMA. J Psychopharmacol, 2009. 23(8): p. 923-35.
[59]Tancer, M. and C.E. Johanson, The effects of fluoxetine on the subjective and physiological effects of 3,4-methylenedioxymethamphetamine (MDMA) in humans. Psychopharmacology (Berl), 2007. 189(4): p. 565-73.
[60]Bedi, G., D. Hyman, and H. de Wit, Is ecstasy an „empathogen“? Effects of +/-3,4-methylenedioxymethamphetamine on prosocial feelings and identification of emotional states in others. Biol Psychiatry, 2010. 68(12): p. 1134-40.
[61]Bosker, W.M., et al., Dose-related effects of MDMA on psychomotor function and mood before, during, and after a night of sleep loss. Psychopharmacology (Berl), 2010. 209(1): p. 69-76.
[62]Liechti, M.E. and F.X. Vollenweider, Acute psychological and physiological effects of MDMA („Ecstasy“) after haloperidol pretreatment in healthy humans. Eur Neuropsychopharmacol, 2000. 10(4): p. 289-95.
[63]Peiro, A.M., et al., Human pharmacology of 3,4-methylenedioxymethamphetamine (MDMA, ecstasy) after repeated doses taken 2 h apart. Psychopharmacology (Berl), 2013. 225(4): p. 883-93.
[64]Schmid, Y., et al., Interactions between Bupropion and 3,4-Methylenedioxymethamphetamine in Healthy Subjects. J Pharmacol Exp Ther, 2015. 353(1): p. 102-11.
[65]Bedi, G., et al., A window into the intoxicated mind? Speech as an index of psychoactive drug effects. Neuropsychopharmacology, 2014. 39(10): p. 2340-8.
[66]Wardle, M.C., M.G. Kirkpatrick, and H. de Wit, ‚Ecstasy‘ as a social drug: MDMA preferentially affects responses to emotional stimuli with social content. Soc Cogn Affect Neurosci, 2014. 9(8): p. 1076-81.
[67]Baggott, M.J., et al., Intimate insight: MDMA changes how people talk about significant others. J Psychopharmacol, 2015.
[68]Hysek, C.M., G. Domes, and M.E. Liechti, MDMA enhances „mind reading“ of positive emotions and impairs „mind reading“ of negative emotions. Psychopharmacology (Berl), 2012. 222(2): p. 293-302.
[69]Bedi, G., et al., Effects of MDMA on sociability and neural response to social threat and social reward. Psychopharmacology (Berl), 2009. 207(1): p. 73-83.
[70]Carhart-Harris, R.L., et al., The Effects of Acutely Administered 3,4- Methylenedioxymethamphetamine on Spontaneous Brain Function in Healthy Volunteers Measured with Arterial Spin Labeling and Blood Oxygen Level-Dependent Resting State Functional Connectivity. Biol Psychiatry, 2015. 78(8): p. 554-62.
[71]Gamma, A., et al., 3,4-Methylenedioxymethamphetamine (MDMA) modulates cortical and limbic brain activity as measured by [H(2)(15)O]-PET in healthy humans. Neuropsychopharmacology, 2000. 23(4): p. 388-95.
[72]Phelps, E.A., et al., Activation of the left amygdala to a cognitive representation of fear. Nat Neurosci, 2001. 4(4): p. 437-41.
[73]Kirkpatrick, M.G. and H. de Wit, MDMA: a social drug in a social context. Psychopharmacology (Berl), 2015. 232(6): p. 1155-63.
[74]Frye, C.G., et al., MDMA decreases the effects of simulated social rejection. Pharmacol Biochem Behav, 2014. 117: p. 1-6.
[75]Han, D.D. and H.H. Gu, Comparison of the monoamine transporters from human and mouse in their sensitivities to psychostimulant drugs. BMC Pharmacol, 2006. 6: p. 6
[76]Liechti, M.E. and F.X. Vollenweider, Which neuroreceptors mediate the subjective effects of MDMA in humans? A summary of mechanistic studies. Hum Psychopharmacol, 2001. 16(8): p. 589-598.
[77]Setola, V., et al., 3,4-methylenedioxymethamphetamine (MDMA, „Ecstasy“) induces fenfluramine-like proliferative actions on human cardiac valvular interstitial cells in vitro. Mol Pharmacol, 2003. 63(6): p. 1223-9.
[78]Simmler, L.D., et al., Monoamine transporter and receptor interaction profiles of a new series of designer cathinones. Neuropharmacology, 2014. 79: p. 152-60.
[79]Farre, M., et al., Pharmacological interaction between 3,4-methylenedioxymethamphetamine (ecstasy) and paroxetine: pharmacological effects and pharmacokinetics. J Pharmacol Exp Ther, 2007. 323(3): p. 954-62.
[80]van Wel, J.H., et al., Effects of Acute MDMA Intoxication on Mood and Impulsivity: Role of the 5-HT(2) and 5-HT(1) Receptors. PLoS One, 2012. 7(7): p. e40187.
[81]van Wel, J.H., et al., Blockade of 5-HT(2) Receptor Selectively Prevents MDMA-Induced Verbal Memory Impairment. Neuropsychopharmacology, 2011. 36(9): p. 1932-9.
[82]Bershad, A.K., et al., Oxytocin receptor gene variation predicts subjective responses to MDMA. Soc Neurosci, 2016.
[83]Krystal, J.H., et al., Chronic 3,4-methylenedioxymethamphetamine (MDMA) use: effects on mood and neuropsychological function? Am J Drug Alcohol Abuse, 1992. 18(3): p. 331-41.
[84]McCann, U.D., et al., Serotonin neurotoxicity after (+/-)3,4-methylenedioxymethamphetamine (MDMA; „Ecstasy“): a controlled study in humans. Neuropsychopharmacology, 1994. 10(2): p. 129-38.
[85]McCann, U.D., et al., Cognitive performance in (+/-) 3,4-methylenedioxymethamphetamine (MDMA, „ecstasy“) users: a controlled study. Psychopharmacology (Berl), 1999. 143(4): p. 417-25.
[86]Semple, D.M., et al., Reduced in vivo binding to the serotonin transporter in the cerebral cortex of MDMA (‚ecstasy‘) users. Br J Psychiatry, 1999. 175: p. 63-9.
[87]Gouzoulis-Mayfrank, E. and J. Daumann, The confounding problem of polydrug use in recreational ecstasy/MDMA users: a brief overview. J Psychopharmacol, 2006. 20(2): p. 188-93.
[88]Gouzoulis-Mayfrank, E. and J. Daumann, Neurotoxicity of methylenedioxyamphetamines (MDMA; ecstasy) in humans: how strong is the evidence for persistent brain damage? Addiction, 2006. 101(3): p. 348-61.
[89]Selvaraj, S., et al., Brain serotonin transporter binding in former users of MDMA (‚ecstasy‘). Br J Psychiatry, 2009. 194(4): p. 355-9.
[90]Kish, S.J., et al., Low striatal serotonin transporter protein in a human polydrug MDMA (ecstasy) user: a case study. J Psychopharmacol, 2010. 24(2): p. 281-4.
[91]Erritzoe, D., et al., In vivo imaging of cerebral serotonin transporter and serotonin(2A) receptor binding in 3,4-methylenedioxymethamphetamine (MDMA or „ecstasy“) and hallucinogen users. Arch Gen Psychiatry, 2011. 68(6): p. 562-76.
[92]de Win, M.M., et al., A Prospective Cohort Study on Sustained Effects of Low-Dose Ecstasy Use on the Brain in New Ecstasy Users. Neuropsychopharmacology, 2007. 32(2): p. 458-470.
[93]Chang, L., et al., Cerebral (1)H MRS alterations in recreational 3, 4-methylenedioxymethamphetamine (MDMA, „ecstasy“) users. J Magn Reson Imaging, 1999. 10(4): p. 521-6.
[94]Cowan, R.L., et al., Occipital cortical proton MRS at 4 Tesla in human moderate MDMA polydrug users. Psychiatry Res, 2007.
[95]Reneman, L., et al., Reduced N-acetylaspartate levels in the frontal cortex of 3,4-methylenedioxymethamphetamine (Ecstasy) users: preliminary results. AJNR Am J Neuroradiol, 2002. 23(2): p. 231-7.
[96]Mueller, F., et al., Neuroimaging in moderate MDMA use: A systematic review. Neurosci Biobehav Rev, 2015.
[97]Carhart-Harris, R.L., et al., Equivalent effects of acute tryptophan depletion on REM sleep in ecstasy users and controls. Psychopharmacology (Berl), 2009. 206(2): p. 187-96.
[98]Concheiro, M., et al., Nonlinear pharmacokinetics of (+/-)3,4-methylenedioxymethamphetamine (MDMA) and its pharmacodynamic consequences in the rat. Drug Metab Dispos, 2014. 42(1): p. 119-25.
[99]Mueller, M., et al., Direct comparison of (+/-) 3,4-methylenedioxymethamphetamine („ecstasy“) disposition and metabolism in squirrel monkeys and humans. Ther Drug Monit, 2009. 31(3): p. 367-73.
[100]Farah, R. and R. Farah, Ecstasy (3,4-methylenedioxymethamphetamine)-induced inappropriate antidiuretic hormone secretion. Pediatr Emerg Care, 2008. 24(9): p. 615-7.
[101]Forsling, M., et al., Arginine vasopressin release in response to the administration of 3,4-methylenedioxymethamphetamine („ecstasy“): is metabolism a contributory factor? J Pharm Pharmacol, 2001. 53(10): p. 1357-63.
[102]Henry, J.A. and I.R. Hill, Fatal interaction between ritonavir and MDMA. Lancet, 1998. 352(9142): p. 1751-2.
[103]Wolff, K., et al., Vasopressin and oxytocin secretion in response to the consumption of ecstasy in a clubbing population. J Psychopharmacol, 2006. 20(3): p. 400-10.
[104]Greene, S.L., et al., Multiple toxicity from 3,4-methylenedioxymethamphetamine („ecstasy“). Am J Emerg Med, 2003. 21(2): p. 121-4.
[105]Liechti, M.E. and F.X. Vollenweider, The serotonin uptake inhibitor citalopram reduces acute cardiovascular and vegetative effects of 3,4-methylenedioxymethamphetamine (‚Ecstasy‘) in healthy volunteers. J Psychopharmacol, 2000. 14(3): p. 269-74.
[106]Liechti, M.E., et al., Psychological and physiological effects of MDMA („Ecstasy“) after pretreatment with the 5-HT(2) antagonist ketanserin in healthy humans. Neuropsychopharmacology, 2000. 23(4): p. 396-404.
[107]Parrott, A.C., MDMA and temperature: a review of the thermal effects of ‚Ecstasy‘ in humans. Drug Alcohol Depend, 2012. 121(1-2): p. 1-9.
[108]Rogers, G., et al., The harmful health effects of recreational ecstasy: a systematic review of observational evidence. Health Technol Assess, 2009. 13(6): p. iii-iv, ix-xii, 1-315.
[109]Dafters, R.I., Hyperthermia following MDMA administration in rats: effects of ambient temperature, water consumption, and chronic dosing. Physiol Behav, 1995. 58(5): p. 877-82.
[110]Martin, T.L., D.A. Chiasson, and S.J. Kish, Does hyperthyroidism increase risk of death due to the ingestion of ecstasy? J Forensic Sci, 2007. 52(4): p. 951-3.
[111]Sprague, J.E., et al., Roles of norepinephrine, free Fatty acids, thyroid status, and skeletal muscle uncoupling protein 3 expression in sympathomimetic-induced thermogenesis. J Pharmacol Exp Ther, 2007. 320(1): p. 274-80.
[112]Hughes, J.C., M. McCabe, and R.J. Evans, Intracranial haemorrhage associated with ingestion of ‚ecstasy‘. Arch Emerg Med, 1993. 10(4): p. 372-4.
[113]Kaku, D.A. and D.H. Lowenstein, Emergence of recreational drug abuse as a major risk factor for stroke in young adults. Ann Intern Med, 1990. 113(11): p. 821-7.
[114]Perez, J.A., Jr., E.L. Arsura, and S. Strategos, Methamphetamine-related stroke: four cases. J Emerg Med, 1999. 17(3): p. 469-71.
[115]Davison, D., & Parrott, A. C. (1997). Ecstasy (MDMA) in Recreational Users: Self-Reported Psychological and Physiological Effects. HUMAN PSYCHOPHARMACOLOGY, 12, 221-226. Abgerufen von https://pdfs.semanticscholar.org/8b0c/61e3f215b52b727877983ae85babab8e370e.pdf
[116]Rothwell, P.M. and R. Grant, Cerebral venous sinus thrombosis induced by ‚ecstasy‘. J Neurol Neurosurg Psychiatry, 1993. 56(9): p. 1035.
[117]Henry, J.A., K.J. Jeffreys, and S. Dawling, Toxicity and deaths from 3,4-methylenedioxymethamphetamine („ecstasy“). Lancet, 1992. 340(8816): p. 384-7.
[118]Gledhill, J.A., et al., Subarachnoid haemorrhage associated with MDMA abuse [letter]. J Neurol Neurosurg Psychiatry, 1993. 56(9): p. 1036-7.
[119]Selmi, F., et al., Intracerebral haemorrhage due to amphetamine abuse: report of two cases with underlying arteriovenous malformations. Br J Neurosurg, 1995. 9(1): p. 93-6.
[120]Bolignano, D., et al., Copeptin (CTproAVP), a new tool for understanding the role of vasopressin in pathophysiology. Clin Chem Lab Med, 2014. 52(10): p. 1447-56.
[121]Dowling, G.P., E.T.d. McDonough, and R.O. Bost, ‚Eve‘ and ‚Ecstasy‘. A report of five deaths associated with the use of MDEA and MDMA. Jama, 1987. 257(12): p. 1615-7.
[122]Milroy, C.M., J.C. Clark, and A.R. Forrest, Pathology of deaths associated with „ecstasy“ and „eve“ misuse. J Clin Pathol, 1996. 49(2): p. 149-53.
[123]Droogmans, S., et al., Possible association between 3,4-methylenedioxymethamphetamine abuse and valvular heart disease. Am J Cardiol, 2007. 100(9): p. 1442-5.
[124]Lester, S.J., et al., Cardiovascular effects of 3,4-methylenedioxymethamphetamine. A double-blind, placebo-controlled trial. Ann Intern Med, 2000. 133(12): p. 969-73.
[125]Grob, C.S., et al., Psychobiologic effects of 3,4-methylenedioxymethamphetamine in humans: methodological considerations and preliminary observations. Behav Brain Res, 1996. 73(1-2): p. 103-7.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: